derzeit gültige Fassung der Satzung des: VfL Hamm/Sieg 1883 e.V.

SATZUNG des Vereins für Leibesübungen 1883 e.V.Hamm/Sieg
 
§ 1   Name, Sitz und Zweck
1. Der am 15, August 1883 in Hamm an der Sieg gegründete Allsportverein führt den Namen "Verein für Leibesübungen 1883 e.V. Hamm/Sieg.
Er ist Mitglied des Sportbundes Rheintand e.V. im Landessport­bund Rheinland-Pfalz und der zuständigen Landesfachverbände. Der Verein hat seinen Sitz in Hamm/Sieg. Er ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht Montabaur eingetragen.
2.Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der Gemeinnützigkeitsverordnung vom 24. 12. 1953 und zwar insbesondere durch die Pflege und Förderung des Amateursports, Etwaige Gewinne dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Es darf keine Person durch Verwaltungsausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind, begünstigt werden.
3. Bei Bedarf können Vereinsämter im Rahmen der haushaltsrechtlichenMöglichkeiten entgeltlich auf der Grundlage eines Dienstvertrages oder gegen Zahlung einer Aufwandsentschädigung nach § 3 Nr. 26a EStG ausgeübt werden. Die Entscheidung über eine entgeltliche Vereinstätigkeit trifft der Vorstand. Gleiches gilt für die Vertragsinhalte und die Vertragsbeendigung.

§2  Erwerb der Mitgliedschaft
1. Mitglied des Vereins kann jede natürliche Person werden.
2. Wer die Mitgliedschaft erwerben will, hat an den Vorstand ein schriftliches Aufnahmegesuch zu richten. Bei Minderjährigen ist die Zustimmung der gesetzlichen Vertreter erforderlich. Die Aufnahme erfolgt durch den Vorstand,

§3  Verlust der Mitgliedschaft
1. Die Mitgliedschaft erlischt durch Austritt, Tod oder Ausschluß aus dem Verein. Die Austrittserklärung ist schriftlich an den Vorstand zu richten,
2. Der Austritt ist nur zum Schluß eines Kalendervierteljahres unter Einhaltung einer Frist von 6 Wochen zulässig.
3. Ein Mitglied kann, nach vorheriger Anhörung, vom Vorstand aus dem Verein ausgeschlossen werden:

a) wegen erheblicher Nichterfüllung satzungsmäßiger Verpflichtungen oder großer Mißachtung von Anordnungen der Organe des Vereins
b) wegen Nichtzahlung von Beiträgen trotz Mahnung
c) wegen eines schweren Verstoßes gegen die Interessen des Vereins oder groben unsportlichen Verhaltens
d) wegen unehrenhafter Handlungen.

Der Bescheid über den Ausschluß ist mit Einschreibebrief zu­zustellen.
4. Gegen die Ausschlußentscheidung des Vorstandes steht dem Ausgeschlossenen innerhalb von 14 Tagen das Recht der Berufung an den Altestenrat zu. Dieser entscheidet endgültig. Zu der Verhandlung vor dem Ältestenrat ist der Ausgeschlossene mit einer Frist von mindestens 3 Tagen einzuladen.

§4 Beiträge
1. Der monatliche Mitgliedsbeitrag sowie außerordentliche Beiträge werden jährlich von der Mitgliederversammlung festge­setzt.
2. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen ZuwendungenausMitteln des Vereins.

§ 5 Stimmrecht und Wählbarkeit
1. Stimmberechtigt sind alle Mitglieder vom 16. Lebensjahr an. Jüngere Mitglieder können an der Mitgliederversammlung und an den Abteilungsversammlungen als Gäste teilnehmen.

2. Als Vorstandsmitglieder sind Mitglieder vom vollendeten 18. Lebensjahr an wählbar.

 § 6 Vereinsorgane

Organe des Vereins sind:
a) die Mitgliederversammlung,
b) der Vorstand,
c) der Ältestenrat.


§7 Mitgliederversammlung 
1. Oberstes Organ des Vereins ist die Mitgliederversammlung.
2. Eine ordentliche Mitgliederversammlung (Jahreshauptversammlung) findet In jedem Jahr statt,
3. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist innerhalb einer Frist von 10 Tagen mit entsprechender Tagesordnung einzuberufen, wenn es:

   a) der Vorstand beschließt oder
       b) ein Viertel der stimmberechtigten Mitglieder schriftlich beim Vorsitzenden beantragt hat.
4. Die Einberufung der Mitgliederversammlung erfolgt durch den Vorstand und zwar durch Veröffentlichung in den Vereinsaus­hängekästen und im Mitteilungsblatt der Verbandsgemeinde Hamm/Sieg. Zwischen dem Tag der Einladung und dem Termin der Versammlung muß eine Frist von 10 Tagen liegen.
5. Mit der Einberufung der ordentlichen Mitgliederversammlungist die Tagesordnung mitzuteilen. Diese muß folgende Punkte enthalten:
      a) Bericht des Vorstandes,
      b) Kassenbericht und Bericht der Kassenprüfer,
      c) Wahlen, soweit diese erforderlich sind,
      d) Entlastung des Vorstandes,
      e) Beschlußfassung über vorliegende Anträge,
      f) Festsetzungder Beiträge und außerordentlichen Beiträge.

6. Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlußfähig.
7. Die Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder gefaßt. Bei Stimmengleichheit ist der Beschluß nicht zustande gekommen. Satzungsänderungen müssen mindestens 8 Tage vor der Mitgliederversammlung beim Vorstand beantragt sein und können nur mit einer Mehrheit von Zweidritteln der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder beschlossen werden.
8. Über Anträge, die nicht in der Tagesordnung verzeichnet sind, kann in der Mitgliederversammlung nur abgestimmt werden, wenn diese Anträge mindestens vier Tage vor der Versammlung schriftlich beim Vorsitzenden des Vereins eingegangen sind. Dringlichkeitsanträge dürfen nur behandelt werden, wenn die Mitgliederversammlung mit Zweidrittel-Mehrheit beschließt, daß sie als Tagesordnungspunkt aufgenommen werden.
9. Schriftliche geheime Abstimmung durch Stimmzettel muß erfolgen, wenn dem Antrag mindestens 1/4 der in der Versammlung anwesenden Mitglieder zustimmt,

§8 Der Vorstand

1.      Der Vorstand besteht aus dem "Engeren" und dem "Erweiterten" Vorstand. Der "Engere" Vorstand besteht aus:
a) dem Präsidenten
b) vier gleichberechtigten Vizepräsidenten
c) dem Vereinsmanager
d) dem Schatzmeister
e) dem Vereinsjugendleiter
 

Der "Erweiterte" Vorstand besteht aus:
a) den Mitgliedern des "Engeren" Vorstandes
b) der Frauenwartin
c) den Leitern der einzelnen Abteilungen
d) dem Vorsitzenden des Ältesterates
e) den vom Vorstand bestellten Sachbearbeitern

2.. Der "Engere" Vorstand hat die Stellung des gesetzlichen Vertreters des Vereins, er führt die laufenden Geschäfte, überwacht den
Sportbetrieb und trägt die Verantwortung für die sportliche Zielsetzung des Vereins, er kann Vereinsordnungen erlassen und Ausschüsse einsetzen, die für die ordnungsgemäße Abwicklung der Vereinsbelange erforderlich sind. (z.B. Geschäftsordnung, Ehrenordnung, Wirtschaftsausschuss, Sportausschuss)
soweit diese Satzung vom Vorstand spricht, ist hierunter der "Engere" Vorstand zu verstehen.

Der engere Vorstand ist das Vertretungsorgan im Sinne von § 26 BGB, zwei Vorstandsmitglieder vertreten den Verein gemeinschaftlich. Durch Beschluss des Vorstandes kann Mitgliedern des Vorstandes Einzelvollmacht für  tägliche Bankgeschäfte erteilt werden. Abschlüsse von Kreditverträgen sind davon ausgenommen.

 Dem "Erweiterten" Vorstand obliegt die Durchführung des Vereinsbetriebes sowie die Erledigung der für den Verein und die einzelnen Abteilungen anfallenden weiteren Verwaltungsarbeiten. Weiter ob­liegt ihm die Beschlußfassung über grundsätzliche und wichtige Fragen sowie über Angelegenheiten, deren Beratung der "Engere" Vorstand verlangt.

 

3. Die Amtsdauer des "Engeren" und des "Erweiterten" Vorstandes endet jeweils nach zweijähriger Amtszeit mit dem Schluß der in der Jahreshauptversammlung vorgetragenen Jahresberichte. Die Vorstandsmitglieder führen die Geschäfte bis zum Antritt des neuen Vorstandes weiter.

Scheidet ein Mitglied des "Engeren" Vorstandes während seiner Amtsdauer aus dem Verein aus oder tritt es von seinem Posten zurück, so kann bis zur Neuwahl durch die nächste Mitgliederversammlung ein vom "Erweiterten" Vorstand zu wählendes Mitglied in das freiwerdende Amt kommissarisch eingesetzt werden. Scheidet ein Mitglied des "Erweiterten" Vorstandes aus, so hat der "Erweiterte" Vorstand das Recht, sich bis zur Neuwahl durch die Jahreshauptversammlung durch Zuwahl aus den Mitgliedern zu ergänzen

 

4. Der Präsident beruft in Verbindung mit dem Vereinsmanager die Vorstandssitzung ein unter Angabe der Tagesordnung. Einmal im Monat soll eine Sitzung des "Engeren" Vorstandes und mindestens alle 3 Monate muß eine Sitzung des "Erweiterten" Vorstandes stattfinden.

Auf Antrag von 2 Mitgliedern des "Engeren" Vorstandes muß unverzüglich eine Sitzung des Gremiums und auf Antrag von 5 Mitgliedern des "Erweiterten" Vorstandes muß unverzüglich eine Sitzung des "Erweiterten" Vorstandes einberufen werden. Der Vorstand ist beschlußfähig, wenn die Hälfte seiner Mitglieder anwesend sind. Die Beschlüsse werden mit Stimmenmehrheit der anwesenden Mitglieder gefaßt. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Präsidenten.

5. Über jede Vorstandssitzung ist Protokoll zu führen, insbesondere sind der Wortlaut der Beschlüsse und die Stimmenverhältnisse in der Niederschrift aufzunehmen. Die Niederschriften sind vom Protokollführer zu unterschreiben und dauernd aufzubewahren.

6. Alle Verhandlungen und Beschlüsse des Vorstandes sind streng vertraulich, sofern sie nicht ausdrücklich für die Öffentlichkeit bestimmt sind.

Diese Vertraulichkeit gilt nicht für die Mitglieder des "Engeren" Vorstandes und des "Erweiterten" Vorstandes unter- und gegeneinander.


§ 9 Der Ältestenrat
1. Der Ältestenrat besteht aus 3-5 Mitgliedern, die alle 4 Jahre von der Jahreshauptversammlung gewählt werden müssen, aber nicht dem "Engeren" Vorstand angehören dürfen. Der Ältestenrat wählt aus seiner Mitte einen Vorsitzenden, der die Sitzungen einberuft und leitet. Der Vereinsmanager nimmt auf Wunsch des Ältestenrates ohne Stimmrecht an den Sitzungen als Protokollführer teil.
2. Die Mitglieder des Ältestenrates müssen mindestens 10 Jahre Mitglied des Vereins sein und das 35. Lebensjahr vollendet haben. Der Ältestenrat ist beschlußfähig, wenn mindestens 3 seiner Mitglieder anwesend sind.
3. Der Ältestenrat hat die Aufgabe:
3.1 sich für ein harmonisches und reibungsloses Vereinsleben im Sinne der Vereinssatzungen und der Tradition des Vereins einzusetzen,
3.2 der Schlichtung von Streitfällen innerhalb des Vereins,
3.3 endgültige Entscheidung über den Ausschluß aus dem Verein zu treffen,
3.4 der Prüfung von Vorschlägen für Ehrenmitgliederschaften.

§ 10 Abteilungsvorstand
1. Die innerhalb des Vereins bestehenden einzelnen Abteilungen sind hinsichtlich des Sportbetriebes voneinander unabhängig. Sie können eigene Abteilungskassen führen.
2. Für die sportlichen, organisatorischen und finanziellen Angelegenheiten ist der Abteilungsvorstand zuständig und verantwortlich.
3. Die einzelnen Fachabteilungen bilden einen Abteilungsvorstand, der aus dem Abteilungsleiter, dem Abteilungsobmann, dem oder den Stellvertretern und Mitarbeitern besteht.
4. Über Verlauf der Abteilungsmitgliederversammlung, insbesondere über den Wortlaut der gefaßten Beschlüsse und das Stimmenverhältnis, ist eine Niederschrift anzufertigen und dauerhaft aufzubewahren. Ein Exemplar ist dem "Engeren" Vorstand zuzuleiten.
5. Abteilungsvorsitzende, Stellvertreter und Mitarbeiter werden von der Abteilungsversammlung gewählt. Sie bedürfen der Bestätigung durch den Vorstand. Die Abteilungsleitung ist gegenüber den Organen des Vereins verantwortlich und auf Verlangen jederzeit zur Berichterstattung verpflichtet,
6. Der Vereinspräsident oder bei Verhinderung einer seiner Vertreter ist in allen Sitzungen des Abteilungsvorstandes stimmberechtigt. Die übrigen Mitglieder des "Engeren" Vorstandes können beratend an den Sitzungen der Abteilungsvorstände teilnehmen.
7. Die Abteilungen sind im Bedarfsfalle berechtigt, zusätzlich zum Vereinsbeitrag einen Abteilungs- und Aufnahmebeitrag zu erheben. Die Erhebung eines Sonderbeitrages bedarf der vorherigen Zustimmung des Vorstandes» Die sich aus der Erhebung von Abteilungsbeiträgen ergebende Führung der Abteilungskassen kann jederzeit vom Vereinsmanager überprüft werden.

8. Vereinsjugend – Die Interessen und Belange der Vereinsjugend werden in der Vereinsjugendordnung geregelt. Die Vereinsjugendordnung ist von der Mitgliederversammlung zu beschließen und der gewählte Vereinsjugendleiter ist von der Mitgliederversammlung im Amt zu bestätigen.

§ 11 Protokollführung der Beschlüsse
Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung, des Vorstandes, der Abteilungsvorstände, der Ausschüsse sowie der Jugend- und Abteilungsversammlungen ist jeweils ein Protokoll anzufertigen, das vom Versammlungsleiter und dem von ihm bestellten Protokollführer zu unterzeichnen ist.

§ 12 Wahlen
1. Die Mitglieder des Vorstandes, die Abteilungsleiter sowie die Kassenprüfer werden auf die Dauer von zwei Jahren, die Mitglieder des Ältestenrates auf die Dauer von vier Jahren gewählt. Wiederwahl ist zulässig.
2. In die engeren Vorstandspositionen Vereinsmanager, Schatzmeister und Jugendwart können die anderen Mitglieder des engeren Vorstandes in Personalunion gewählt werden.

§ 13 Kassenprüfung
Die Kasse des Vereins sowie evtl. Kassen der Abteilungen werden in jedem Jahr durch die von der Mitgliederversammlung des Vereins gewählten Kassenprüfer geprüft.

Die Kassenprüfer erstatten der Mitgliederversammlung einen Prüfungsbericht und beantragen bei ordnungsgemäßer Führung der Kassengeschäfte die Entlastung des gesamten Vorstandes und der Kassenführer der Abteilungen.

§ 14 Auflösung des Vereins
1. Die Auflösung des Vereins kann nur in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung beschlossen werden. Auf der Tagesordnung dieser Versammlung darf nur der Punkt "Auflösung des „Vereins" stehen.
2. Die Einberufung einer solchen Mitgliederversammlung darf nur erfolgen, wenn es:

a) der Gesamtvorstand mit einer Mehrheit von Dreivierteln aller seiner Mitglieder beschlossen hat,
oder
b) von Zweidritteln der stimmberechtigten Mitglieder des Vereins schriftlich gefordert wurde.
3. Die Versammlung ist beschlußfähig, wenn mindestens 50 % der stimmberechtigten Mitglieder anwesend sind. Die Auflösung kann nur mit einer Mehrheit von Dreiviertel der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder beschlossen werden.

Sollten bei der ersten Versammlung weniger als 50 % der stimmberechtigten Mitglieder anwesend sein, ist eine zweite Versammlung einzuberufen, die dann mit einer Mehrheit von Dreiviertel der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder beschlußfähig ist.
4. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt sein Vermögen an die Gemeinde Hamm/Sieg mit der Zweckbestimmung, daß dieses Vermögen unmittelbar und ausschließlich zur Förderung des Sports verwendet werden darf.
 


§15. Inkrafttreten
Diese Satzung tritt mit dem Tage ihrer Annahme durch die Mitgliederversammlung in Kraft.

Am gleichen Tage tritt die bis dahin gültige Satzung vom 17.Februar 1984 sowie die Änderungssatzung vom 14. März 1991 außer Kraft.

Hamm/Sieg, den 15.5.2003
Änderung vom 13.3.2008 in §8 Absatz 2, Satz 4 wurde ergänzt.
Änderung vom 18.3.2010 in §1 Absatz 3 wurde hinzugefügt und Satz 1+2 geändert.

Dietmar Koch (Präsident)                          Dr. Bernd Reifenrath (Vizepräsident)

Dieter Enders (Versammlungsleiter)           Peter Wardenbach ( Protokollführer)

Zurück nach oben